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Erfolgreiche Holler Runde mit knapp 300 Teilnehmern

Zusammen mit der Caremanagerin der Seniorenzentrum Holle GmbH Karen Kinzel und dem Pflegeexperten Stephan Dzulko konnte Peter Dürrmann bestehende Sorgen zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff vorstellen.
Nicht alle Menschen mit Demenz gewinnen durch die Reform. mehr ...

 

Lesen Sie auch aus der Fachzeitschrift Altenpflege vom März 2017 den Beitrag "Dringend nachzubessern".

Altenhilfe auf der Achterbahn

Am 01.März 2017 findet zum zwanzigsten Male die Fachveranstaltung "Holler Runde" in Hildesheim statt.
Diese Veranstaltung wird ausgerichtet von der Alzheimerberatung e.V. und der Seniorenzentrum Holle GmbH.
Zusammen mit namenhaften Referenten berichten wir über die eigene Arbeit, aktuelle Erkenntnisse aus der Pflegewissenschaft, der Alltagspraxis sowie der Medizin. Die Tagung ist seit Jahren stets mit 280 Teilnehmern ausgebucht und findet bundesweit Beachtung.
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Stets für bessere Löhne gestritten

Die Wochenzeitung CAREkonkret greift in ihrer aktuellen Ausgabe 1.2017 die Änderungen im Pflegestärkungsgesetz III zur Refinanzierung der Personalkosten auf. Über diesen Passus sprach sie in einem Interview mit dem DVLAB-Bundesvorsitzenden und Geschäftsführer der Seniorenzentrum Holle GmbH Peter Dürrmann
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Holler Pflegeoase im Fokus

Das Seniorenzentrum Holle war 2006 die erste Pflegeeinrichtung in Deutschland die das Modell der Pflegeoase für Menschen mit weit fortgeschrittener Demenz umgesetzt hat.
Das Vorhaben fand Bundesweit Beachtung und wurde durch eine Langzeitevaluation im Auftrag des Landes Niedersachsens begleitet. Sein Ursprung hat die Pflegeoase in der Schweiz, im Wetzikom, im Haus Sonnenweid. Dort hat der Leiter Michael Schmieder schon Mitter der 90 er Jahre das Modell der Pflegeoase erprobt. Jetzt hat Michael Schmieder ein lesenswertes Buch über die Arbeit in der Sonnenweid und einem fachlich angemessenen Umgang mit dem Phänomen Demenz veröffentlicht. Der Titel "Dement aber nicht bescheuert" beschreibt auch den Umsetzungsprozess der Holler Oase.

Dement, aber nicht bescheuert
Michael Schmieder
Broschiert: 224 Seiten
Verlag: Ullstein Hardcover (23. Oktober 2015)
ISBN-10: 3550081022
ISBN-13: 978-3550081026

"Pflegeoasen in Deutschland"

so ein weiterer Titel zu diesem Thema. Die Veröffentlichung fasst den aktuellen Forschungsstand zu dem besonderen Wohn- und Pflegekonzept in Deutschland zusammen. Nachdem das Seniorenzentrum Holle inzwischen über 10 Jahre sehr positive Erfahrungen mit der Oase gesammelt haben freut es uns, dass nunmehr auch die Pflegewissenschaft feststellt, dass die Oase sich positiv auf ihre die Bewohnerinnen und Bewohner auswirkt. Leider haben sich bis heute erst ca. 30 von 12.000 Einrichtungen auf den Weg gemacht dieses anspruchsvolle Versorgungskonzept umzusetzen.
Zum Seniorenzentrum Holle wird insbesondere zur Ernährungssituation angemerkt: " Einschränkend ist anzufügen, dass die dargestellte positive Gewichtsentwicklung in der Pflegeoase Holle nicht in allen von uns durchgeführten Studien bestätigt werden kann. Dies ist unter anderem wohl auch auf das ausgefeilte Ernährungskonzept in Holle und die beständige Anpassung der Organisation an die Essensbedürfnisse der Bewohnerin zurückzuführen. Derartige umfassende Schritte in der Entwicklung der Ernährungskonzeption konnten wir in keiner anderen Studie beobachten".

Pflegeoasen in Deutschland
Hermann Brandenburg (Hrsg.)
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Schlütersche (30. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899932994
ISBN-13: 978-3899932997

Holler Pflegeoase als Vorbild

Die Pflegeoase des Seniorenzentrum Holle für Menschen mit weit fortgeschrittener Demenz ist nach wie vor für die Altenpflege in Deutschland ein Projekt mit Vorbildfunktion.
Im Jahr 2006 wurde sie eröffnet und vom Demenz Support in Stuttgart, mit Mitteln des Landes Niedersachsen, evaluiert.

Bis heute läuft zudem eine Langzeitbegleitung durch den Demenz Support.
Inzwischen sind in Deutschland rund dreißig weitere Oasen eröffnet worden.

Aber es gibt rund 12000 Pflegeeinrichtungen und hier wird deutlich wie groß der Bedarf an Versorgungsangeboten für Menschen mit Demenz unter palliativen Versorgungsaspekten ist.
Grund genug für die renomierte Fachzeitschrift Altenheim, des Vincentz Network, in Holle einen Web-TV Beitrag über das Konzept der Pflegeoase zu drehen und sich über die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz am Lebensende zu erkundigen.
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Wohnen und die Pflege von Senioren

Neue Anforderungen und passende Angebotsformen
Versorgungsarrangements und erfolgreiche Geschäftsmodelle

unter diesem Titel hat der Vincentz Verlag ein E Book mit Beiträgen erfolgreicher Anbieter stationärer wie ambulanter Pflegeleistungen, Akteuren aus der Wohnungswirtschaft, den Kommunen und der Gesundheitswirtschaft veröffentlicht.

Die Arbeit des Seniorenzentrum Holle ist umfassend mit einem Beitrag zur Umsetzung des segregativen Versorgungsansatzes zur Betreuung dementiell erkrankter Menschen mit herausforderndem Verhalten in der stationären Pflege vertreten.
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Leben in einer anderen Wirklichkeit


"Würdige und finanzierbare Pflege selbst für schwer demenzkranke Menschen - geht das überhaupt? Ja, sagt Peter Dürrmann. Mit seinem Seniorenzentrum Holle liefert er den Beweis".
Mit dieser Einleitung berichtet die Autorin Elisabeth Zoll in der Südwest Presse am 31.08.2011 auf Seite 3 über die Arbeit des Seniorenzentrum Holle. Im Mittelpunkt steht dabei die Pflegeoase des Hauses.
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Keine künstliche Ernährung bei Menschen mit Demenz


Land prämiert vorbildliche Pflege des Seniorenzentrum Holle

Den Pflegenden des Seniorenzentrum Holle gelingt es seit seiner Eröffnung (2002) Menschen mit weit fortgeschrittener Demenz über eine Vielzahl an unterschiedlichen Maßnahmen ausschließlich oral zu ernähren. Mittels einer intensiven medizinisch-pflegefachlichen Bewertung des Pflegeprozesses wird bei Vorliegen einer Aspirationsgefährdung (Schluckbeschwerden) durch die Kompetenz der Pflegenden und des Personals in der Küche im Zusammenwirken mit dem Haus- und Facharzt eine künstliche Ernährung über eine perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG/Magensonde) verhindert.

Essen und Trinken bleibt für die Bewohner somit als ein Aspekt für Wohlbefinden und Lebensqualität erhalten.

Für diese erfolgreiche Arbeit wurde die Bewerbung und Arbeit des Seniorenzentrums Holle
als Erfolgsmodell vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration prämiert. Ziel des Ideenwettbewerbes ist es, vorbildliche Pflege öffentlich zu machen. Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine Jury die 110 Bewerbungen beurteilen musste.

Mehr Informationen:
Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 16-02-2011
Kehrwieder am Sonntag vom 13-02-2011


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